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3 GRÜNDE FÜR EIN MITARBEITERHANDBUCH

27 February 2017

Das Mitarbeiterhandbuch spielt eine zentrale Rolle im Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Durch das Handbuch kann der Arbeitgeber grundlegenden und wichtigen Informationen und Vorschriften kommunizieren. Obwohl ein gut geschriebenes Handbuch als Zusammenfassung der Firmenrichtlinien gilt und damit zwar einen Arbeitsgerichtprozess verhindern kann, ist es noch immer nicht so populär zwischen den Arbeitgebern. In diesem kurzen Artikel erklären wir was eigentlich ein Arbeitnehmer-Handbuch ist und warum Arbeitgeber ein Handbuch haben sollen. Außerdem geben wir einige Tipps zum Inhalt des Handbuches.

1. Was ist eigentlich ein Mitarbeiterhandbuch? 

Nach dem ungarischen Arbeitsrecht gilt das Mitarbeiterhandbuch als eine interne Ordnung des Arbeitgebers, was er einseitig erlassen kann.

In der Praxis befasst sich das Mitarbeiterhandbuch mit beruflichen und arbeitsplatzbezogenen Informationen, die die Arbeitnehmer wissen sollen, wie zum Beispiel die Dienstordnung, Urlaubsordnung und die Bestimmung von Sanktionen, die im Fall der Verletzung von Vorschriften angewendet werden.

Das Mitarbeiterhandbuch ist ein einfacher Weg um die Arbeitnehmer zu informieren, da es als mitgeteilt gilt, wenn es in bei dem Arbeitgeber gewohnter Art und Weise (z.B. in Intranet des Arbeitgebers, via E-Mail) publiziert war.

2. Warum sollten Sie als Arbeitgeber ein Mitarbeiterhandbuch haben?

Ein Mitarbeiterhandbuch hat viele Vorteile, die wichtigsten Vorteile sind unter anderem die Folgende:

  1. alle Arbeitnehmer bekommen die gleichen Informationen über die grundlegenden Vorschriften des Arbeitsplatzes,
  2. klare Kommunikation: das Handbuch erläutert was die Firma vom Angestellten erwartet, zeitgleich jedoch auch, was der Angestellte von seinem Arbeitsgeber erwarten kann.
  3. ein gut geschriebenes Handbuch befasst sich auf eine klare und verständliche Weise mit den Vorschriften und damit kann die Rechtsstreite reduzieren.

Natürlich wenn der Arbeitgeber die Arbeitnehmer nie informiert, dass es am Arbeitsplatz Null-Toleranz bei Alkohol gilt, nur Abmahnungen ausspricht, wenn die Mitarbeiter nach dem Mittagessen ein Bier trinken, hat wenig Chance, die Null-Toleranz Policy zu erzwingen. Es ist selbstverständlich, dass Vorschriften schwer zu erzwingen sind, wenn nichts schriftlich geregelt ist, was zu niedrige Arbeitsmoral und uneinheitliche Praxis führen kann.

Umgekehrt, es wird schwierig für Ihren Arbeitnehmer, die Verletzung der Vorschrift des Handbuches zu rechtfertigen.

3. Was sollte das Handbuch beinhalten?

Wie bereits erwähnt, gibt es eine Reihe von Bestimmungen, die ein solches Handbuch beinhalten kann. Unten finden Sie einige Beispiele:

  • Urlaub

Obwohl der Arbeitgeber von den Vorschriften des Arbeitsgesetzes nicht zum Nachteil des Arbeitnehmers abweichen darf, ist aber rechtmäßig mehr Urlaubtage garantieren als das gesetzliche Minimum.

Außerdem, der Arbeitgeber kann den Prozess des Urlaubsantrags bestimmen (z.B. wie viel Urlaubstage ohne Unterbruch möglich ist).

  • Firmenrichtlinien

Der Hauptvorteil des Mitarbeiterhandbuches ist die Erklärung der Firmenrichtlinien. In der Praxis erhöht das Handbuch die Transparenz uns ermöglicht die konsequente Anwendung der Richtlinien.

Viele Arbeitgeber haben Vorschriften, die den Drogen-und Alkoholkonsum am Arbeitsplatz verbieten. Das Arbeitnehmerhandbuch sollte diese Information auf jedem Fall beinhalten.

Das Handbuch sollte die Fehlverhalten enthalten, die zur Abmahnung oder zur Kündigung führen können (z.B. ungenügende Leistung, unentschuldigtes Fehlen)

  • Sanktionen

Sind die Vorschriften klar, sollte der Arbeitgeber die Sanktionen im Verletzungsfall bestimmen.

Obwohl die Sanktionen im einzelnen Arbeitsvertrag festgelegt werden müssen, ist es häufig, dass der Arbeitgeber das Sanktionsverfahren im Handbuch bestimmt.